Freitag, 31. Juli 2009
Aus bisherigen Kommentaren, Gesprächen mit anderen Bloggern und Freunden und was ich in der großen weiten Web-Welt bis dato lesen konnte, habe ich herauslesen können, daß die Meinungen zum CrunchPad geteilt sind. Die einen sind begeistert und freuen sich auf solch ein Gerät, der andere Teil kann oder will noch nicht so recht verstehen, für was ein CrunchPad wirklich gut sein soll. Da gibt es meiner Meinung nach viele Einsatzmöglichkeiten, teilweise sogar ganz neue.
Mit dem Claim “Welcome to CouchComputing” ist ja eigentlich das wichtigste gesagt, das CrunchPad soll als Surf-Tablet auf dem Sofa dienen. In der Zeit in der wir passiv und konsumierend vor dem TV gammeln, können wir uns nun zusätzlich mit dem Internet beschäftigen und das ohne die passive und konsumierende Liege-Haltung aufgeben zu müssen: CrunchPad aufs Knie gelegt, angeschaltet und schon kann es los gehen.
Doch es gibt noch mehr Einsatzmöglichkeiten. Ich möchte hier einmal ein paar meiner Ideen vorstellen, wo ich mir einen sinnvollen Einsatz des CrunchPad vorstellen könnte. Zuerst einmal zuhause:
- In der Küche
Versteht mich jetzt nicht falsch. Aber warum sollte man das CrunchPad nicht an einer Halterung an den Oberschränken der Küche “montieren” können. Somit könnte man zum einen während dem Kochen online nach Rezepten suchen, vielleicht auch Lebensmittel bestellen die gerade zu neige gegangen sind. Man könnte aber auch während dem Essen sich diverse Filme auf den verschiedensten Film- und Videoportalen anschauen.
- Im Bad
In der Badewanne zu liegen und im Internet zu surfen kommt der Idee des Couch Computing doch schon recht nahe, oder?
Auch Filme, Musik oder andere Dinge wären möglich.
- Im Wohnzimmer
Couch Computing. Das genau ist ja die Idee hinter dem CrunchPad. Und genau da sind ja auch die Stärken.
- Als “Surfbrett” in Cafés, Restaurants, Kneipen und Bars
Die Idee stammt von Josef, einem Stamm-Leser hier im Blog. Er kann sich das CrunchPad sehr gut als Surf-Tablet für seine Gäste im Kur-Café vorstellen. An jeden Gast bei Wunsch kurz ausgeliehen, kann dieser dann seine gewünschten Informationen aus dem Netz ziehen.
Um das CrunchPad jeweils irgendwo fest zu fixieren, stelle ich mir eine äusserst flexible Halterung vor, ähnlich den Handy-Halterungen fürs Auto, mit einem Saug-Fuß. So kann ich einfach in der ganzen Wohnung solche Halterungen anbringen und das CrunchPad jeweils bei Bedarf dort einklipsen. Fertig. Perfekt würde das dann werden, wenn in diesen Halterungen noch die Akku-Lademöglichkeit mit einem Ladegerät eingebaut wäre.
Wenn es nun möglich sein wird über den USB-Port einen Surf-Stick zu betreiben, kommen natürlich noch die mobilen Einsatzmöglichkeiten in Frage und somit wäre das Crunchpad überall und von jedem sinnvoll nutzbar.
Welche Einsatzmöglichkeiten kannst du dir noch vorstellen? Wo würdest du das CrunchPad nutzen wollen?
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Kommentare zum Beitrag (1)
GHad
4. August 2009 um 13:53 Uhr
Wieso kommt keiner auf die Idee, dass man das Ding auf hervorragend für das eigene INTRA-Net/WLan einsetzen kann. Einfach nen WebServer basteln mit bissle Speicher:
- Haussteuerung für Licht, Heizung und Wohnzimmer-PC
- Photoviewer, Videoviewer, PDF Reader (Server kann das umwandeln)
- Präsentations-steuerung für Businesses
- Zum Bilder/Skizzen malen/Mindmapping/Ideen sammeln (als digitaler Block sozusagen, evtl. über ein Wiki)
- Mit mehreren Crunchpads neue Spielarten entwickeln… (Richtung Microsoft Surface Tisch)
- Daten austauschen, wenn Kumpels kommen (Zugang zu ServerFiles, und dann wie bei Minority-Report einfach auf den angeschlossenen USB-Stick schieben)
Oder auch für Inet dank der vielen Web2.0 Anwendungen wunderbar nutzbar:
- DropBox, Todolistr, Präsentationen, Online Visio, PC-Fernwartung
- und was noch alles kommt (siehe momentane Deskop-Anwendungen)
Und überhaupt:
- Youtube, Flickr, Wikipedia, RSS&Meshup, News, Blogssphere, Social Networks, Scype&IM
Und unterwegs?
- Mails checken, Browsergames, Plazes, Google Maps (wenn man sich verfahren hat), Telefonnummer suchen, nächsten PizzaHut finden, usw…
Also ich finde, dass es für solch ein StarTrek PAD mehr als genug Möglichkeiten gibt, sinnvolle Verwendung zu finden. Und dafür ist der Preis ein Witz… Es lässt sich schließlich fast alles auch per Internet oder lokalem Intranet mit eigenem Server bewerkstelligen, was momentan an PCs und Note/Netbooks getan wird, aber dabei noch Touch und die Option mobil zu gehen.
Greetz,
GHad
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